Pfarrei St. Anna

Katholische Kirche in Schwerin, Rehna und Gadebusch




Zum Tod von Weihbischof Norbert Werbs

In der Nacht vom 2. auf den 3. Januar ist Weihbischof Norbert Werbs verstorben. 

Er stammte aus Warnemünde, studierte in Erfurt und war als Priester in Parchim und Neubrandenburg tätig. 1981 wurde er in Rostock zum Bischof geweiht. Er wirkte als Weihbischof mit dem damaligen Administrator für Schwerin, Bischof Heinrich Theissing zusammen, ab 1988 mit dessen Nachfolger Theodor Hubrich. Von 1992 bis 1995, dem Gründungsjahr des Erzbistums Hamburg war er bischöflicher Administrator für den Bezirk Mecklenburg, anschließend bis 2013 Weihbischof im Erzbistum Hamburg. In dieser Zeit war das Erzbischöfliche Amt in Schwerin sein Dienstsitz, so dass er in besonderer Weise der Gemeinde St. Martin in Lankow verbunden war. Die Propsteikirche St. Anna war bis 1995 für ihn und seine Vorgänger eine Art kleine Kathedrale, in der viele Bischofsgottesdienste gefeiert wurden. In seinem langjährigen bischöflichen Dienst war er vielen Gläubigen in Mecklenburg vertraut und war auf diözesaner Ebene stets ein Fürsprecher für die Belange der östlichen Bistumsregion. 2013 ging Weihbischof Werbs in den Ruhestand nach Neubrandenburg. Auch in dieser Zeit nahm er zahlreiche seelsorgliche Aufgaben wahr und blieb den Gemeinden in Mecklenburg eng verbunden.

Weihbischof Werbs wird am 13. Januar auf eigenen Wunsch im Hamburger Mariendom beigesetzt. Erzbischof Stefan Heße wird das Requiem um 12 Uhr feiern. Der Gottesdienst wird auf der Homepage des Erzbistums live übertragen (www.erzbistum-hamburg.de).

In Schwerin werden wir in zwei Gottesdiensten in besonderer Weise des Verstorbenen gedenken. In Lankow feiern wir die Sonntagsmesse am 08. Januar um 8.45 Uhr in besonderer Intention für ihn. Am Tag der Beisetzung, am 13. Januar, findet in der Propsteikirche St. Anna um 18 Uhr ein Gottesdienst zum ehrenden Gedenken statt. In St. Anna liegt überdies ein Kondolenzbuch aus, in das sich die Kirchenbesucher eintragen können. Es soll am kommenden Freitag der Familie übergeben werden.

Propst Dr. Georg Bergner


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