Pfarrei St. Anna

Katholische Kirche in Schwerin, Rehna und Gadebusch


Konzerte in der Pfarrei St. Anna

Schloßstraße 22, 19053 Schwerin

 

 

 

 

Kirchenmusikalische Vesper zur Verabschiedung von Franziska Hevicke

Mit einem musikalisch besonders gestalteten Gottesdienst verabschiedet sich am So, 27.9. um 18:00 in St. Anna unsere Kirchenmusikerin Franziska Hevicke, die zum 1.10. nach Hamburg versetzt wird. Ein Projektchor, Instrumentalisten und Solisten musizieren Werke von J.H. Schein, J.S.Bach, W.A.Mozart u.a., daneben singen wir gemeinsam Psalmlieder und andere Elemente der Vesper.

Im Anschluß gibt es Gelegenheit zum Beisammensein bei Getränken etc. auf dem Pfarrhof (bei Regen im BSH). Bitte verzichten Sie auf persönliche Abschiedsgeschenke und spenden Sie stattdessen für die Kirchenmusik in der Pfarrei St. Anna (Türkollekte) - herzlichen Dank!

 

 

 

 

 

 

Zwischen Versailles und Schwerin und Die Wiedergeburt der katholischen Kirche in Schwerin mit „Wort & Klang“

So, 11.10.2026, 17:00, St. Anna

Die Geschichte der katholischen Kirche in Schwerin beginnt nicht mit Steinen, Mauern oder einem Kirchenbau. Sie beginnt mit Menschen.

Im Mittelpunkt dieses Erzählkonzerts steht die außergewöhnliche französische Herzogin Elisabeth- Angélique de Montmorency, Gemahlin des mecklenburgischen Herzogs Christian Ludwig I. Eine Frau von Schönheit, Geist und Bildung, die aus der Welt des französischen Hochadels an einen protestantischen Hof im Norden Deutschlands gelangte.

Das Erzählkonzert folgt ihrem Weg von Versailles nach Schwerin und zeichnet zugleich die historischen Ereignisse nach, die zur Wiederbelebung katholischen Lebens in Mecklenburg führten.

Die Handlung entfaltet sich vor dem Hintergrund des 17. Jahrhunderts: der Nachwirkungen der Reformation, des Glanzes des französischen Sonnenkönigs, der Konversion Christian Ludwigs zum katholischen Glauben und der ersten katholischen Gottesdienste in Schwerin nach langer Unterbrechung.

Dabei wird keine trockene Kirchengeschichte erzählt. Im Mittelpunkt stehen die Menschen hinter den historischen Ereignissen.

Wie erlebt eine französische Katholikin die Ankunft in einem protestantischen Land?
Was bedeutet Heimat, wenn Sprache, Kultur und Religion plötzlich fremd geworden sind?

Welche Rolle spielen persönliche Überzeugungen, Glauben und Hoffnung in einer Zeit konfessioneller Gegensätze?

Zwischen historischer Erzählung und literarischer Interpretation entsteht das Bild einer Frau, deren Lebensweg mit den Anfängen der katholischen Gemeinde Schwerins verbunden ist.

Begleitet wird die Erzählung von Musik des 17. Jahrhunderts. Werke französischer und deutscher Barockkomponisten lassen die unterschiedlichen kulturellen Welten hörbar werden: die Pracht von Versailles, die Frömmigkeit der katholischen Tradition und die protestantische Klanglandschaft Mecklenburgs.

Das Konzert verbindet Geschichte, Literatur und Musik zu einer atmosphärischen Zeitreise zwischen Frankreich und Mecklenburg.

Es erzählt von Glauben und Politik, von Fremdheit und Heimat, von Menschen und ihren Entscheidungen.

Und es stellt eine Frage, die bis heute nachwirkt:
Kann die Geschichte einer Kirche vielleicht mit dem Schicksal eines einzelnen Menschen beginnen?

„Zwischen Versailles und Schwerin“ versteht sich als künstlerische Annäherung an die Ursprünge katholischen Lebens im nachreformatorischen Mecklenburg und als Erinnerung daran, dass große historische Entwicklungen oft aus sehr persönlichen Geschichten hervorgehen. (Andreas Fritz-Blessmann)

 

Mitwirkende: Ensemble "Sonoro Consort", Andreas Fritz-Blessmann

Eintritt frei, Spende erbeten


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